„Der Glaube an Gott ist ein zusätzliches Geschenk neben dem Segen, dich in meinem Leben zu haben. Du bist die Liebe meines Lebens.“Dr. Ryan Harper ist ein erfolgreicher und vielbeschäftigter Neurochirurg, der neben seinem anspruchsvollen Job kaum Zeit für seine Freundin Katie findet. Als seine Zwillingsschwester Bree und ihr Ehemann Gavin tödlich verunglücken, ist Ryan plötzlich für seine Nichte und Neffen verantwortlich und erkennt, dass er dringend die Unterstützung einer Vollzeit-Nanny benötigt. In der sympathischen und herzlichen Destiny Brown findet er genau das, was die vier verwaisten Kinder im Moment brauchen, doch ihre unkonventionelle und manchmal etwas chaotische Art, ihr katastrophales Zeitmanagement sowie ihre mangelnde Erfahrung in der Betreuung von Kindern machen den Alltag der Familie zu einer echten Herausforderung. Ryan hatte geplant, seiner langjährigen Freundin Katie endlich einen Heiratsantrag zu machen. Doch es gibt dabei nun ein Problem: Katie möchte keinesfalls Kinder haben – und Ryan hat nun plötzlich vier davon. Wenn Ryan der Vernunft folgt, wird er davon absehen, eine Frau zu heiraten, die sich mit Kindern absolut nicht arrangieren kann. Ehelicht er aber Katie und hofft darauf, dass sie sich irgendwann an die Kinder gewöhnen wird, könnten alle Beteiligten unglücklich werden. Und da wäre dann noch diese attraktive neue Nanny, die ihn verwirrt und eine unglaublich starke Anziehungskraft auf ihn ausübt. Schon bald fragt Ryan sich, ob eine Ehe mit Katie tatsächlich das Richtige für ihn ist…Rose Fresquez hat mich durch ihren Roman „The Doctor’s Nanny“ auf der Stelle für sich eingenommen. Ich bin von ihrem Schreibstil begeistert, die liebevoll gezeichneten und authentischen Charaktere sowie der zugrunde liegende Plot haben mir ausnehmend gut gefallen. Die Autorin versteht es gekonnt, ihre Leser bei der Stange zu halten und ihre Geschichte beinhaltet zudem eine Fülle von Emotionen: Romantik, Wohlgefühl, Humor, Glückseligkeit und Liebe. Sie wartet jedoch gegen Ende des Buches auch mit hochspannenden Szenen und einem berechtigten Bangen und Hoffen auf ein Happy End auf.Mit Ryan und Destiny präsentiert Rose Fresquez ihren Lesern zwei sympathische Protagonisten und beschreibt sie mit all ihren Stärken und Schwächen. Ryans Nichte und Neffen wird mindestens ebenso große Aufmerksamkeit zuteil und mein Herz flog diesen vier verwaisten Kindern zu, die ihre Eltern so schmerzlich vermissen. Sie müssen mit ihrer Trauer und der neuen Situation fertigwerden und damit klarkommen, dass sich ab sofort ihr Onkel und eine Nanny um sie kümmern. Behutsam und einfühlsam beschreibt Rose Fresquez, wie Ryan und die Kinder es mit Destinys Hilfe schaffen, mit ihrem tragischen Verlust fertigzuwerden und nach und nach eine glückliche kleine Patchworkfamilie entsteht.Obgleich der elfjährige Josh als Ältester der Geschwister sich bemüht, ein verantwortungsvolles und vernünftiges Verhalten an den Tag zu legen, ist er im Grunde selber nur ein Junge, dem seine Mama und sein Papa ganz schrecklich fehlen. Der wissbegierige neunjährige Pete ist ein kleiner Rebell und sein Entdeckungsdrang bringt ihn nicht selten in brenzlige Situationen. Er begehrt gegen die Belehrungen seines älteren Bruders Josh auf, während der süße kleine Wonneproppen namens Carter von alledem noch nichts mitbekommt und kurz davorsteht, seine ersten Schritte zu machen. Zoe als einziges Mädchen ist ein fröhliches Energiebündel und ein richtiger Wonneproppen. Mit ihrer altklugen Art und ihrer überprudelnden Lebensfreude hat die Achtjährige ihre Nanny Destiny im Sturm erobert und hängt ebenso wie ihre Brüder an der neuen Nanny. Ryan habe ich aufgrund seiner sympathischen, einfühlsamen und besonnenen Art zu schätzen gelernt. Trotz seines aufreibenden Berufs stand es für ihn außer Frage, die vier Kinder seiner verstorbenen Zwillingsschwester aufzuziehen. Man spürt förmlich, wie viel seine Nichte und Neffen ihm bedeuten. Destiny liebt die ihr anvertrauten Kinder, ihre einfühlsame und fürsorgliche Art ist Balsam für die fragilen Seelen der Kinder. Ihr ist es auch zu verdanken, dass Ryan zum ersten Mal nach dem Tod seiner Schwester wieder Lebensfreude empfindet und hoffnungsvoll in die Zukunft blickt. Ich bewunderte diese taffe junge Frau, die völlig unerfahren in der Betreuung von Kindern diese neue berufliche Herausforderung auf ihre Weise hervorragend meistert. Ich mochte Destinys starken Glauben und die Tatsache, dass sie diesen auch lebt und an ihre Schützlinge vermittelt. Sie ist immer für die Kinder da, betet mit ihnen, tröstet sie, bringt ihnen Zuneigung, Wärme, Wertschätzung und bedingungslose Annahme entgegen. Obwohl Zeitmanagement eindeutig nicht zu Destinys Stärken gehört und sie manchmal etwas chaotisch ist, hat sie ihr Herz auf dem rechten Fleck und wird für Ryan und die Kinder rasch zu einem Felsen in der Brandung. Mit der Mittdreißigerin Holly, Ryans bestem Freund Lucas sowie Ryans Eltern bringt die Autorin darüber hinaus liebenswerte Nebenfi...